|
Es begann, wie so
oft, mit einer spontanen Idee meiner Frau Mirja:
„Meinen nächsten
Urlaub verbringe ich in einem Tierheim als Helferin!“
Das Ziel war auch
schon bestimmt. Die Hunde-Auffangstation „Canalba“ in Alba Adriatica in
Italien. Darauf aufmerksam geworden war sie durch einen Link auf Brunos
Internetseite www.maremmano.ch
Zunächst
informierte
ich mich über diese Anlage auf deren Internetseitewww.cani-di-alba.com . Die
Anlage besteht schon ca. 12 Jahren und wird von der deutschen Charlotte
Spielmann geleitet. Sie wohnt schon seit 30 Jahren in Italien. Das
vereinfachte
natürlich die Kommunikation erheblich. Ich rief Sie also an und
fragte, ob
unser Vorhaben in Arbeitsablauf in Canalba passen kann. Sie teilte mir
mit,
dass zur Zeit gerade neue Zwinger und Hütten gebaut werden sollen
und Hilfe
dazu willkommen ist
Natürlich sollten
auch Hilfsgüter
mitgenommen werden, wodurch Mirjas MINI als
Reisegefährt ausschied. Einer meiner VW-Busse musste eingesetzt
werden. Und
hier kam ich dann ins Spiel. Ich konnte es mir einfach nicht
vorstellen, Mirja
als ungeübte Bulli-Fahrerin auf die 2.000km-Strecke nach
Mittelitalien zu
schicken. Hinzu kommt, dass unsere Bullis mittlerweile alle über
13 Jahre alt
sind und deshalb unterwegs eventuell mit kleineren Störungen zu
rechnen ist.
Also – ich wollte mit! Meine persönlichen Hintergedanken dabei:
Einmal wieder
seit langen ein Urlaub zu zweit, dann die Aussichten auf kleine
Gebirgsstrassen
in den Abruzzen und die Möglichkeit handwerkliche Fähigkeiten
im Tierheim
einzubringen. Als Reisetermin stand die Zeit zwischen dem 20. November
und
Anfang Dezember 2004 fest. Da wir unsere vier eigenen Hunde nicht
stundenlang
alleine lassen konnten (unsere Söhne sind bis etwa 15.00 Uhr in
der Schule)
suchten wir nun für die beiden Kangale Sparky und Shira eine
artgerechte
Unterbringungsmöglichkeit. Glück hatten wir hierbei bei Karin
und Wolfgang
Brüseke in der Nähe von Bielefeld. Sie haben durch eigene
Kangale entsprechende
Erfahrung und für die fragliche Zeit auch ausreichend Platz.
Am 20. November war es dann
soweit. Der Syncro-Bulli war überprüft, die Hilfsgüter
auf dem Dach
verstaut, zwei Schlafplätze im Bulli für unterwegs
vorbereitet, der
Reiseproviant nicht vergessen, Sparky und Shira eingeladen, angegurtet
und um
11.30 Uhr fuhren wir los. Startort war Hohenhameln in der Nähe von
Hannover.

Route: Hohenhameln – Alba Adriatica und zurück
Drei Stunden später
nahmen wir dann Abschied von Sparky und Shira und durch das Ruhrgebiet
ging es
dann endlich in Richtung Süden. Die erste Übernachtungsrast
machten wir auf
einem BAB-Parkplatz in der Nähe von Frankfurt. Für den
Sonntag hatten wir uns
eine Reiseetappe bis zu Bruno in der Nähe von Zürich gesetzt.
Nach längerer
Internetbekanntschaft unter Hirtenhundehaltern wollten wir ihn nun
einmal
persönlich kennenlernen. Am späten Nachmittag, nach bislang
ca.1.000km
Fahrstrecke trafen wir bei ihm ein und wurden herzlich begrüsst.
Toleriert auch
von seinem Maremmano-Rüden Leo. Natürlich begann sofort ein
reger
Gedankenaustausch über Hirtenhunde allgemein und Maremmani im
speziellen. Bruno
liess es sich auch nicht nehmen, uns mit einem Fleischtopf nach Art des
Hauses
und einem ausgezeichneten Rotwein zu bewirten. Der Abend war viel zu
kurz......
Montags ging es dann um 8.00 Uhr weiter.
Zunächst durch den
Gotthard-Tunnel nach Lugano, dann Italien in Richtung Mailand. Wir
wollten
eigentlich an diesem Tag noch in Canalba eintreffen, doch die
italienischen
Autobahnen stoppten uns. Zunächst 2 Stunden stop+go auf dem
Autobahnring
Mailand, dann kurz vor Bologna war endgültig Schluss. Die Autobahn
war
vollständig gesperrt und der gesamte Verkehr wurde entweder in das
Innenstadtchaos von Bologna abgeleitet, oder komplett über die
Gegenfahrbahn
zurück nach Modena geschickt. Wir wählten die zweite
Variante, um dann quer
durch das nördliche Appeningebirge zum Ziel zu kommen. Zeitlich
ein
Trugschluss. Die kleinen Bergstrassen und die Nacht stoppten uns und
gegen
22.00 Uhr richteten wir uns nördlich von Florenz auf eine weitere
„Bulli-Nacht“
ein.
Am Dienstag kamen
wir nordwestlich von Rimini aus den Bergen wieder heraus und auf der
Adria-Autobahn ging es dann ohne Unterbrechungen weiter. Nach insgesamt
2.040km
Fahrt trafen wir um 14.30 Uhr in Alba Adiatica ein. Hier möchte
ich noch
anmerken, dass der Umweg durch den Appenin keine Enttäuschung war.
Wir konnten
uns an herrlich kurvigen Gebirgsstrassen erfreuen.
An der
Autobahnabfahrt kündigten wir Charlotte (Leiterin des Tierheimes
Canalba)
telefonisch unsere Ankunft an. Sie holte uns dort ab und lotste uns in
unsere
Unterkunft für die kommenden Tage, eine Appartementwohnung in
Tortoretto Lido.
Ab Mittwoch früh
begann dann unser achttägiger Arbeitseinsatz im Tierheim.Zunächst
verschafften wir uns einen Überblick von den Örtlichkeiten.

|

|

|
| Freilebende
Hunde im
Innenhof |
Futterküche
mit
Charlotte und Anna |
Innenhof
und Theresa beim
Füttern |
Die Auffangstation
Canalba ist natürlich nicht mit den gewohnten Tierheimen in
Deutschland
vergleichbar. Durch die unzureichende Unterstützung der
umliegenden Kommunen
müssen die wenigen Betreuer mit geringen finanziellen Mitteln
auskommen.
Zugesagte Zuschüsse werden oft nicht, oder nur mit grosser
Verzögerung
angewiesen. So gab es schon Zeiten, in denen pro Hund und Tag nur 4
Cent aus
öffentlichen Mitteln zur Verfügung standen. Zudem
ist die
Örtlichkeit – ein ehemaliger kleiner Schlachthof – nicht unbedingt
ideal.
Bei
Regen steht das Gelände komplett unter Wasser.
Die
Zwinger mussten
und müssen mit möglichst wenig Aufwand gebaut werden.
Die
Räume sind
extrem feucht, die elektrische Anlage würde einen deutschen
TÜV-Mitarbeiter in
die Nähe eines Herzinfarktes bringen.
Für einen
Grossteil
der Hunde sind noch keine Zwinger vorhanden. Sie bewohnen einen Teil
des
Geländes, untergebracht in aussortierten Müllcontainern.
Das
Futter wird zum
Teil in örtlichen Geschäften und Restaurants
„zusammengebettelt“. Es
besteht weitgehend aus gekochten Nudeln,
eingeweichtem Weissbrot und Trockenfutter.
Eine
tierärztliche
Grundversorgung ist zwar gewährleistet, doch Behandlungs- und
Arzneimittelkosten belasten den angespannten Finanzetat. Da die
medizinische
Betreuung der Hunde weitgehend durch Laien erfolgt/erfolgen muss, sind
hier
viele Missstände offensichtlich.
Die Medikamente können nur
unzureichend
deponiert werden und sind recht wahllos sortiert. Beipackzettel fehlen
in
vielen Fällen. Für Krankheitsbehandlungen stehen nur
ungenügende
Behandlungsräume und Isolierzwinger zur Verfügung.
Doch
trotz allem:
Die Hunde machten überwiegend einen zufriedenen Eindruck und waren
uns
gegenüber unvoreingenommen und freundlich.
Misserfolge
hatte Mirja allerdings in ihrem Bemühen, die italienischen
Hundebetreuerinnen von anderen Futtermengen zu überzeugen. Deren
Devise war: „Die
armen Tiere brauchen reichlich Futter!“ Die Folge waren dann viele
dicke
Hunde, die es vermutlich schon aus optischen Gründen schwer haben
werden neue
Besitzer zu finden. Hinzu kommen dann noch
übergewichtigkeitsbedingte
Krankheiten. Hier und bei der medizinischen Betreuung ist noch viel
Aufklärung notwendig, um optimale Bedingungen zu schaffen.

|

|

|
| Zuwendung
ist immer
erwünscht |
leider
taub, aber lieb |
Notgemeinschaft
im Zwinger |
Mirja richtete ihre
Arbeit direkt auf die Tiere aus, d.h., sie säuberte die Zwinger,
reinigte
Fressnäpfe, bereitete Futter zu und verwöhnte die Hunde mit
Streicheleinheiten.
Riesige Mengen „Hundekacke“ hat sie dabei in Tüten gesammelt und
per Schubkarre
zu einem Abfallcontainer transportiert.
Hier muss ich den
Canalba-Mitarbeitern
ein Lob aussprechen. Trotz der Überfüllung mit ca. 300 Hunden
war das Gelände
in einem recht sauberen Zustand.
An einigen Tagen
begleitete Mirja Charlotte auf
Überlandfahrten, bei denen Futter erbettelt und gesammelt wurde,
sowie
freilebenden Strassenhunde und Kettenhunde auf zeitweise verlassenen
Bauernhöfen versorgt wurden. An einem Tag wurde dabei mit einem
Bolzenscheider
die zu enge Halskette eines Hundes zerschnitten, weil sie diesen fast
strangulierte.
Charlotte
überraschte uns zum Wochenende noch mit einer Einladung in ein
italienisches
Restaurant, um uns die regionale Küche zu präsentieren. Ein
herzliches
Dankeschön dafür nochmals an dieser Stelle.
Ich
selber war mit Zwinger- und Hundehüttenbau ausreichend
beschäftigt.
Drei neue Zwinger mit Hütten entstanden. Alle wurden mit einer
Kiesschicht
versehen, um den Untergrund in Regenzeiten nicht zu Schlamm werden zu
lassen

|

|

|
Klaus
beim Zwingerbau
|
Der
erste ist fertig und
wird gleich bezogen
|
Bettmatratze
als Tür
umfunktioniert |
Am Sonntag gönnte ich mir einen Ruhetag und machte
eine Autotour in das Mato-Grosso-Gebirge. Es war für mich
überraschend, in nur
50km Entfernung von der Küste bis zu 3.000m hohe Berge
vorzufinden, die ab ca.
2.000m schneebedeckt waren. Herrlich gewundene Gebirgssträsschen
und –wege
waren dort zu finden.
Die wenigen kleinen
Ortschaften, die zum Teil förmlich an den Bergen „hingen“, hatten
Durchgangsstrassen in Eselkarrenbreite und waren mit dem Bulli gerade
noch
passierbar. Leider bieten diese Gebiete heute wohl kaum noch
Existenzmöglichkeiten. Viele verlassene und teilweise bereits
verfallene Häuser
zeugten von zunehmender Landflucht.
Unsere Rücktour hatten wir für den Donnerstag
angesetzt. Einige Tage vorher überraschte uns Charlotte noch mit
der Bitte drei Hunde mitzunehmen, für die in Deutschland neue
Besitzer bzw.
Pflegestellen gefunden waren. Da der Bulli mit drei Hundetransportboxen
nun als Übernachtungsmöglichkeit ausfiel,
rief ich bei Bruno in der Schweiz an, um ihn zu fragen, ob wir bei ihm
noch einmal übernachten können. Er sagte auch sofort zu und
so
stand diesem
Hundetransport nichts mehr im Wege.
Die
erforderlichen
Blutuntersuchungen hatte Charlotte im Vorfeld veranlasst und am
Dienstag wurden
die beiden grösseren Hunde, Marcello und Polly, die in zwei
Pflegestellen nach
Hagen im Ruhrgebiet sollten, noch gechipt.
Marcello, ein
Labrador-Mix, hatte ein trauriges Leben hinter sich. Als Welpe, von
einem
örtlichen Metzger angeschafft,
fristete er sein ca. 1-jähriges Leben an einer kurzen Kette. Ein
Schutzdach oder eine Hütte hatte er nicht. Sein ehemaliges
Welpenhalsband war ihm geblieben und scheuerte mittlerweile den Hals
auf. Eine
ca. 30cm lange Narbe zeigte die Spuren einer recht unsanften
Behandlung. Da er
nun dem Besitzer zu gross geworden war, rief dieser im Tierheim an und
stellte
Charlotte die Wahl: „Entweder Ihr
nehmt den Köter, oder ich
verarbeite ihn
in die Wurst!“.
Polly, ein
Collie-Mix, ca. 2 Jahre alt, war schon durch viele Hände gewandert
ehe sie vor
einigen Wochen eine anscheinend endgültige Bleibe gefunden hatte.
Doch dort
rief ihr Bellen die Nachbarn auf den Plan und diese drohten
Giftköder über den
Zaun zu werfen. Schweren Herzens trennte sich die Besitzerin nun von
Polly und
um dem Hund nicht einen längeren Aufenthalt im Tierheim zuzumuten,
sollte sie
mit nach Deutschland.
Der dritte Hund war
eine kleine Maremmano-Mischlingswelpe, wir tauften sie „Mini“. Für
sie waren
schon neue Besitzer in der Nähe von Brandenburg gefunden. Eine
äusserst
lebhaftes Mädchen, ca. 10 Wochen alt, die kurz vorher mit ihrer
Mutter im
Tierheim gelandet war.
Mittwoch Nachmittag
lud uns Charlotte noch zu einem Abschiedsessen ein und übergab uns
dabei alle
Begleitpapiere und die Kontaktadressen für die Hunde in
Deutschland.
Donnerstag fuhren wir dann früh in Canalba los. Es war
schon etwas traurig, so viele Hunde in einer doch recht ungewissen
Zukunft
zurücklassen zu müssen. Einige von ihnen verbringen schon ihr
ganzes Leben dort
und sind im Laufe der Jahre alt, grau, blind und gehörlos
geworden. Mir hatten
es in den letzten Tagen die ca. 10 Maremmani angetan, die zum Teil
schon viele
Monate in ihren Zwingern sitzen. Alle waren freundlich und zeigten mir
dies
auch wenn ich morgens meinen Rundgang zu ihnen machte.
Die
italienischen
Autobahnen waren diesmal frei, so dass wir schon um 19.00 Uhr bei Bruno
in der
Schweiz eintrafen. Bruno liess es sich natürlich nicht nehmen,
Mini in der
Nacht persönlich zu betreuen. Mirja „schlief“ mit Polly und
Marcello im Bulli,
ich durfte mich in Brunos Gästebett ausstrecken, um ungestört
ausschlafen zu
können.
Freitags verliessen
wir Bruno wieder und machten uns mit den drei Schützlingen auf den
Weg nach
Hagen. Erstaunlicherweise wurden die Hundepapiere an keinem
Grenzübergang
kontrolliert.
Da auch die Strecke durch Deutschland störungsfrei
verlief,
konnten wir schon um 17.00 Uhr mit Kristina, von der Hilfsorganisation
„Stimme
der Tiere Hagen“, unserer Kontaktperson dort, telefonieren und wurden
von ihr
an der BAB-Abfahrt abgeholt. Ein kleiner Kreis von Tierfreunden empfing
uns und
begutachtete sofort interessiert Marcello und Polly.
Mini brachte dabei
die
notwendige Unruhe in die Runde und sorgte durch „Hinterlassenschaften“
auch
gleich für notwendige Bodenpflege. Unser Eindruck war jedenfalls,
dass beide
Hunde dort gut aufgenommen wurden und eventuell von ihren Pflegestellen
endgültig adoptiert werden.
Um 19.00 Uhr brachen
wir wieder auf, da für diesen Abend ja auch noch das Wiedersehen
mit unseren
eigenen Hunden Shira und Sparky anstand, die wir noch aus ihrem
Pensionsdasein befreien wollten. Das Wiedersehen war recht
stürmisch. Beide
hatten die Pensionszeit aber gut
überstanden (danke hier noch einmal an Karin und Wolfgang).
Gegen Mitternacht
waren wir dann wieder zuhause. Hinter uns lagen nun 14 Tage
ausgefüllt mit
Erlebnissen und sinnvollen Tätigkeiten.
Mirja und ich haben viele
Tierfreunde
und –schützer kennengelernt.
Der Bulli hatte die
4.300km Fahrstrecke ohne Mucken überstanden.
Mini wurde von
unseren Hunden erfreulicherweise auch gleich toleriert und schlief die
nächsten
beiden Nächte bei Mirja, da sie erst am Sonntag von ihren neuen
Besitzern
abgeholt werden konnte und natürlich keine Verlassensängste
bekommen sollte. Am
Samstag und Sonntag war nichts vor ihr sicher. Zeitungen wurden
zerfetzt,
Shira, Sparky, Pedro und vor allem die kleine Kimba mussten als
Spielgefährten
herhalten, was bei denen nach einiger Zeit schon auf etwas Unwillen
stiess.
Sonntag Mittag kamen
dann die „Brandenburger“ um ihr neues Familienmitglied in Empfang zu
nehmen.
Deren kleine dreijährige Tochter, die altersgemäss
natürlich sehr lebhaft und
hundeunerfahren war, brachte Mirja fasst dazu, Mini nicht
weiterzugeben. Wir
sind gespannt, wie sie sich dort einlebt, und ob die Nerven der Familie
für den
lebhaften Welpen ausreichend sind.
Abschliessend kann
ich sagen, dass der „Urlaub“ in der gewählten Form schön und
sinnvoll war.
Sicher werden wir Canalba noch einmal wiedersehen. Zunächst
jedoch
wollen wir versuchen, über Kontakte in
Deutschland zu helfen, noch wartende Hunde aus Canalba hierher zu
vermitteln,
da Italien als Vermittlungsland weitgehend ausfällt. Dort werden
nur möglichst
kleine Hunde und die vor allem als Welpen gesucht.
In den vergangenen
Jahren
konnten von den Hundevermittlungen nur etwa 1/3 in Italien bleiben. Der
Rest
ging nach Deutschland, in die Schweiz und nach Österreich. Mir als
Freund der
Hirtenhunde haben es dabei besonders die Maremmani angetan.
Natürlich sind auch Sach- und Geldspenden in Canalba immer
willkommen.
Hierzu hat
Ruprecht aus Wolfenbüttel bereits vorgearbeitet und auf seiner
Internetseite www.maremmano-abruzzese-club.de
entsprechende Möglichkeiten aufgetan. Für die Vermittlung
von Canalba-Hunden in
Deutschland hat sich vor allem der Verein http://www.agtiere.de/
eingesetzt.
Ich bin mir
natürlich auch bewusst, dass es Stimmen geben wird, die sagen:
„Warum einem
Tierheim im Ausland helfen? Auch in Deutschland ist Hilfe notwendig.“
Das
stimmt sicher, doch helfen solche grenzüberschreitenden Aktionen
nicht nur den
Tieren, sondern bieten neben menschlichen Kontakten die
Möglichkeit, unsere
Tierschutzvorstellungen auch in andere Länder zu tragen.
Falls
jemand
hierzu Kontakt mit mir aufnehmen möchte, kann er dies gern
per Mail unter der Adresse klaus.schaper@klausschaper.de
tätigen
|