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Hirtenhunderassen

Eine genauere Definition der unterschiedlichen Hirtenhunderassen ist aus meiner Sicht sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Der Grund liegt einmal in der Historie und zum andern in der Tatsache, dass es sich hierbei wohl mit um die ältesten Hunderassen handelt, die früher nicht unter Rassengesichtspunkten, sondern ausschließlich nach dem Gebrauchsnutzen gezüchtet wurden.
Die Ursprünge der Hirtenhunde liegen in der Zeit, als Menschen anfingen, Nutztiere wie Ziegen, Schafe und Rinder in Herden zu halten und mit ihnen zunächst wandernd durch die Weidegründe zu ziehen. Zur Bewachung und zum Schutz dieser Herden und der Hirtenunterkünfte wurden Hunde mit den dafür erforderlichen Eigenschaften gezüchtet. Dies begann vor ca. 8-10 tausend Jahren in den Gebieten von Mesopotanien und Zentralasien. Zusätzlich wurden diese Hunde auch als Schutzbegleiter für Handelskarawanen eingesetzt. Einer der wichtigsten Handelswege wurde die Seidenstraße von Asien nach Europa mit ihren Verzweigungen und Nebenrouten. Diese führte in ihrer Hauptrichtung  von Zentralchina durch die heutigen Länder Afghanistan und Iran in die Türkei. Und entlang dieser Strecke mit den angrenzenden Ländern ist auch die Ausbreitung der Hirtenhunde zu suchen.
Daher ist für mich persönlich der Oberbegriff „Hunde der Seidenstraße“ auch der zutreffendste.
Eine tatsächliche Rasseneinteilung erfolgte dann erst im 19. Jahrhundert. Heute sind folgende Namen und Hauptursprungsgebiete geläufig:


in Europa
Cao da Serra da Estrela
Portugal
Carpatin
Rumänien
Hellenikos Poimenikos
Griechenland
Karakatschan
Bulgarien
Komondor
Ungarn
Kuvasz
Balkan
Mastin Espanol
Spanien
Mastin de los Pirineos
Spanien
Maremmano-Abruzzese
Italien
Owczarek Podhalanski
Polen
Perro de Pastor Mallorquin
Balearen
Slovensky Cuvac
Balkan
Sarplaninac
Balkan
Tornjak
Balkan


in Asien
Akbash Türkei
Do-Khyi Tibet
Karabash (Kangal) Türkei
Kaukasen
Kaukasus
Owtscharka
Turkmenistan
Sage Koochee  Afghanistan
Südrussischer Owtscharka Kaukasus


in Afrika
Aiidi
Marokko