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Neu aus aktuellem Anlass:
Der Traum vom Aufstieg des Euro zur Weltleitwährung zerplatzt in diesen Tagen.
Ist das nächste "Schlachtfeld" Europa?

Politikblog von Klaus Schaper

Start: 25.03.2013
 
Vorbemerkung: Grundsätzlich wird dieser Blog von mir gestaltet. Mit Links auf relevante Seiten und Nachrichtenmeldungen. Eine Diskussionsplattform ist derzeit nicht geplant. Einzelbeiträge,mit Namensnennung des Verfassers, so sie zum Thema passen und fundiert sind, stelle ich nach Prüfung gern ein. Diese können mir per Mail zugeschickt werden. Einer Verlinkung dieses Blog's auf anderen Seiten stimme ich ausdrücklich zu.
Hallo in die Runde der Interessierten!
Wie es sich nun einmal gehört, um nicht ganz anonym zu kommunizieren, zunächst eine kleine Vorstellung von mir:
 
Männlich, Jahrgang 1948, verheiratet gewesen, zwei selbstständige Söhne und drei Hunde.
Wohnhaft in einem kleinen Dorf auf dem platten Rübenland in Niedersachsen.
Lebenserwartung: hoffentlich noch mindestens weitere schöne 30 Jahre.
Hobbys: Natur, Reisen, Oldtimer, Tierschutzaktionen und natürlich meine Kangale.
Warum nun dieser Politikblog?
Den Anlass dazu gab die Geldsystemkrise der vergangenen Jahre und die (jedenfalls für mich) augenscheinliche Unfähigkeit unserer Regierungen in den unterschiedlichsten Zusammensetzungen.
Jahrzehntelang hatte ich einer kleinen Partei der sog. „Freidemokraten“ bei jeder Wahl meine Stimme gegeben. Nicht etwa, weil mich ihr Programm und ihre Personen überzeugt hatten, sondern schlichtweg aus der Überzeugung heraus, dass eine solche Partei, egal mit wem sie koaliert, ein Korrektiv zu einer der beiden großen, sogenannten „Volksparteien“ darstellt.
Leider nur: Keiner Regierung in Deutschland war es wirklich gelungen, uns aus der stetig wachsenden Schuldenspirale herauszubringen. Im Gegenteil: Die Staatsschulden wachsen, wachsen und wachsen.
Der derzeitige Stand von über 2 Billionen Euro sprengt jegliches Vorstellungsvermögen und führt eine wirkliche Rückführung der Schulden in den Bereich der Phantasie. Hinzu rechnen muss man ja auch noch die über eine Billion Euro, die in Form von Bürgschaften im Rahmen des EFSF und ESM für Euro-Pleiteländer und als Target2-Kredite der Bundesbank als erhebliches Risiko anzusehen sind.
Als dann die von mir immer gewählte kleine Partei bei der Bundestagswahl 2009 mit dem Versprechen einer Steuervereinfachung (längst überfällig!) 14,6% der Wählerstimmen erreichen konnte, war ich recht hoffnungsfroh. Umso größer dann die Enttäuschung, als dieses Wahlversprechen in den Koalitionsverhandlungen geopfert wurde. Das Verlangen nach Machterhalt überwog anscheinend. Der Wähler wird ja erst in 4 Jahren wieder gefragt.........
Nun steckte ich in einem Dilemma.
Wen sollte ich in Zukunft wählen? Ein Wahlboykott kam nicht in Frage. Schon meine Oma sprach: „Wer nicht wählt, der wählt den Feind!“.
CDU/CSU/SPD stehen für das aktuelle Wirtschafts- und Geldsystem sowie die Europolitik und scheiden daher aus.
Die Grünen waren vor 30 Jahren als Ökopartei noch interessant. Wenn ich jedoch heute den Parteivorsitzenden sagen höre „Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird" und „Was unsere Urväter vor den Toren Wiens nicht geschafft haben, werden wir mit unserem Verstand schaffen!", so scheiden die auch aus. Ich will schließlich islamische Länder auch nicht mit Macht christianisieren.
Die Linke hat zwar freundliche Damen im Vorstand und in vielen Punkten auch ein interessantes Programm, doch (jedenfalls für mich) zu wenig Distanz zur Vergangenheit SED/DKP. Fällt also auch aus.
Die Piraten hätten noch im vorletzten Jahr eine Chance zur reinen Protestwahl gehabt. Durch das ständige hin und her im Vorstandsbereich und das Fehlen jeglicher Aussage zur Wirtschaftspolitik (davon leben wir immerhin) nehme ich inzwischen davon Abstand.
Über rechts- und linksextreme Parteien habe ich erst gar nicht nachgedacht.
Sonstige Kleinstparteien, die es ja recht zahlreich gibt, (Link) kommen für mich auch nicht in Frage.
Ende 2012 vor der Landtagswahl in Niedersachsen kam dann Hoffnung auf.
Ein mir bis dahin unbekannter Bernd Lucke rief eine „Wahlalternative 2013“ ins Leben. Deren Hauptzielsetzung:
1. Deutschland wird im Einklang mit dem Maastricht-Vertrag nicht mehr für die Schulden fremder Staaten eintreten.
2. Das einheitliche Euro-Währungsgebiet wird aufgegeben. Es steht allen Staaten frei, aus dem Euro auszuscheiden, sich in geeigneteren Währungsverbünden (Nord- und Südeuro) zusammenzuschließen oder Parallelwährungen einzuführen.
3. Abtretungen wesentlicher Hoheitsrechte der Bundesrepublik Deutschland bedürfen einer vorherigen Volksabstimmung.
In Kooperation mit der Partei „Freie Wähler“ wollte diese Initiative bei der Landtagswahl Niedersachsen und bei der Bundestagswahl 2013 antreten.
Leider ein „Schuss in den Ofen“, da die Chemie zwischen diesen beiden Gruppen wohl nicht so recht stimmte.
Der rührige Bernd Lucke und seine Mitstreiter gaben jedoch nicht auf, sondern gründeten am 6. Februar 2013 eine neue Partei. (Eine solche Parteigründung ist erforderlich, um sich zur Teilnahme an der Bundestagswahl zu bewerben)
Nachdem ich das vorläufige Parteiprogramm gelesen hatte, entschloss ich mich dieser Partei beizutreten. Bewegt dazu hatten mich insbesondere folgende Aussagen:
Die Alternative für Deutschland setzt sich ein:
- für Respekt vor dem Recht und dem gegebenen Wort,
- für demokratische Kontrolle, Transparenz und Bürgernähe,
- für Selbstbestimmung, Selbstverantwortung und solide Finanzen für alle Staaten.
Alles Punkte, die ich bei den sog. etablierten Parteien vermisse. Nun hoffe ich, dass mich die Alternative für Deutschland nicht enttäuscht.
 
 
Monatsbeiträge:
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