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März 2013

 

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Wie schon auf der Eingangsseite geschrieben, ist für mich die bestehende „Geldsystemkrise“ ausschlaggebend für diesen Blog.
Daher möchte ich eine Betrachtung des bestehenden Geldsystems und den Umgang unserer aktuellen Bundestagsparteien damit an den Anfang stellen.
Da ich kein Ökonom oder sonstiger Wirtschaftswissenschaftler bin, bleibt meine Betrachtung dazu zwangsläufig unwissenschaftlich, dafür aber vielleicht verständlich und nachvollziehbar.
Geld – was ist das?
Grundsätzlich ein Tauschmittel, um den Warenverkehr und die Arbeitsentlohnung zu vereinfachen.
Wer möchte schon z.B. für seine Arbeitsleistung in einem Chemieunternehmen am Monatsende mit einer Palette Waschmittel oder Klebstoff entlohnt werden, das dann erst mühsam getauscht werden müsste, um an andere Waren des täglichen Bedarfs zu kommen?
Welcher Dachdecker, der bei einem Landwirt eine Scheune neu eindeckt, will mit einer Wagenladung Getreide entlohnt werden?
Daher kamen schon vor ca. 3.000 Jahren kluge Menschen auf die Idee eine „Tauscheinheit“ zu schaffen, mit der Leistungen abgegolten werden konnten. Es entstanden Geldmünzen und -scheine.
Doch auch diese hatten einige Nachteile. Welcher Handelsmann im Mittelalter schleppte schon gerne eine Kiste Münzen auf seinen Reisen mit herum? Viel zu gefährlich.
Es entstanden „Banken“ mit Zweigstellen in allen wichtigen Handelsorten, bei denen ein Händler am Ort A „hartes Geld“ hinterlegen konnte und dafür eine schriftliche Bescheinigung (Scheck/Wechsel) erhielt. Für diese Bescheinigung erhielt er am Ort B wieder „hartes Geld“ mit dem er seine Handelsgeschäfte tätigen konnte. Diese Dienstleistung wurde den Banken in Form von Zinsen/Wechselgebühren vergütet.
Eine etwas „lustige“, jedoch leider realistische Betrachtungsweise dazu ist die Geschichte vom Goldschmied Fabian.
 
Als kurzes Résumé: Das „Geldtauschgeschäft“ funktionierte so lange wie die ausgegebenen Münzen, Scheine, Schecks und Wechsel auch an mindestens einer Stelle mit „harte Währung“ in Form von Edelmetall, Waren, Grundbesitz o.ä. abgesichert waren. Auch eine kleine Wechselgebühr fiel nicht groß ins Gewicht (so lange daraus kein Wucher wurde).
Kritisch wurde es erst, als das sog. Buchgeld (heute Giralgeld) eingeführt wurde.
Damit ist das Geld gemeint, welches Bankkunden bei der Bank einzahlen (dort wird es verbucht und einem Girokonto oder Sparkonto gutgeschrieben.
Rein praktisch hat der Bankkunde damit seiner Bank einen Kredit gewährt, mit dem sich trefflich „arbeiten“ lässt (durch die Bank natürlich). Die Bank oder Sparkasse geht im Regelfall davon aus, dass die Kontoguthaben (Kredite an die Bank) kurzfristig nie zu 100% zurückgefordert werden. Also nutzt sie es zum Wohle der Bankeigentümer. Und kann damit neues Buchgeld erzeuge!
Der Grund dafür liegt in der vorgeschriebenen gesetzlichen Mindestreserve, die ein Geldinstitut halten muss. Liegt dieser Satz bei z.B. 10%, so kann die Bank mit 100 Euro an harter Einlage (Kredit des Kunden an seine Bank) 1.000 Euro an neuen Krediten zzgl. Zinsen vergeben. Werden diese 1.000 Euro von einem Kreditkunden bei einer anderen Bank eingezahlt, so ist diese in der Lage, einen Kredit von 10.000 Euro zu vergeben usw. usw.
Eine wundersame Vermehrung der Geldmenge. Ohne Grenze?
Zwei wesentliche Haken hat dieses System aus meiner Sicht:
A) Die Kredite die von Banken vergeben werden, sind für viele Unternehmen als Investitionshilfe oder Anschubfinanzierung oft von ausschlaggebender Bedeutung
Auch öffentliche Einrichtungen wie Bund, Land oder Kommunen bedienen sich solcher Kredite, um ihre Aufgaben wahrzunehmen (auch die Finanzierung des Euro-Rettungsschirmes gehört dazu).
Alle Kredite sind jedoch zwangsläufig nicht nur mit einem Tilgungsversprechen, sondern auch mit einer Zinslast gekoppelt.
Und diese Zinsen tragen wir alle! Ob wir nun wollen, oder auch nicht.
Ein Unternehmen schlägt die Zinsen auf seine Produktpreise drauf, die „öffentliche Hand“ erhöht Gebühren und/oder Steuern.
Da nutzt es nichts, wenn die berühmte „Schwäbische Hausfrau“ sagt: "Ich gebe nur das aus, was ich in meiner Börse habe“. Direkt oder indirekt wird sie auch mit den Zinsen anderer belastet.
B) Wie oben geschrieben, sind unsere Geldeinlagen bei Banken und Sparkassen Kredite von uns an diese. Die Bank gibt dafür zwar ein Rückzahlversprechen, doch es ist letztendlich nur ein Versprechen. Einen wirklichen Rechtsanspruch darauf haben wir nicht! (Auch wenn unsere Bundeskanzlerin und ihr damaliger Finanzminister Steinbrück uns im Jahr 2008 noch gegenteiliges versprochen hatten. Auch das war damals lediglich ein Versprechen.)
Fordern z.B. viele Bankkunden gleichzeitig Geldbeträge von ihrer Bank (Bankenrun), so kann diese in Zahlungsschwierigkeiten kommen oder gar insolvent werden. Theoretisch (und in der Vergangenheit auch praktisch) springt dann der „Bankenrettungsfond“ ein, der zumindest Guthaben bis 100.000 Euro absichert. Allerdings auch nur im Rahmen der Einlagen im Rettungsfond.
Es ist und bleibt ein freiwilliger Einlagensicherungsfond des Bundesverbandes deutscher Banken, der Volksbanken und Sparkassen. Eine absolute Rückzahlungssicherheit existiert nicht.
Zum aktuellen Geldsystem und seinen Risiken hier noch drei Videos:
Prof. Franz Hörmann und Dirk Müller Link
Dirk Müller Link
Andreas Popp zum Verhältnis Dollar/Euro Link
 
Die Bilanz; aus volkswirtschaftlicher Sicht wird Geld nur dann geschaffen, wenn die Gesamtkreditaufnahme aller (Privatpersonen, Staat und Wirtschaft) größer ist als die Kredittilgung!
Nun ist mir auch irgendwie klar, warum unsere Staatsschulden nur wachsen können.
Aber wieso „schwafeln“ diverse Finanzminister immer wieder von einer Schuldentilgung? Das hat mir bislang noch niemand erklären können. Reines Wahlkampfgetöse?
Und zur Geldsicherheit: Die global im Umlauf befindlichen Geldmengen werden auf das 30-fache! der verfügbaren Realgüter geschätzt.
Fragen Sie einmal Ihren Banker, ob er Ihnen einen Kredit gewährt, für den Sie lediglich 3,33% an Sicherheiten hinterlegen können.
Eine wirkliche staatliche Schuldentilgung kann m.E. nur über die Vernichtung privater Guthaben erfolgen. (Davon haben wir derzeit in Form von Sparguthaben, Rentenansprüchen und materiellen Besitz noch reichlich.) In der Vergangenheit funktionierte das mittels Inflation, Kapitalschnitten, Zwangshypotheken, oder gar einer Währungsreform.
Aussichten für die nahe Zukunft wage ich besser nicht.
Warum soll ich mir den Kopf unseres Finanzministers und des Wirtschaftsminister zerbrechen? Ich sorge lieber für den Tag "X" vor, damit es mir nicht so ergeht, wie aktuell den Normalbürgern (nicht der "Regierungselite" dort) auf der Insel Zypern.
 
Auf jeden Fall haben wir eine Situation erreicht, die zahlenmäßig nicht mehr wirklich begreifbar ist und ich kann nur hoffen, dass wir zumindest hier in Deutschland einmal eine Regierung haben werden, die über die notwendige Fachkompetenz verfügt und auch das Rückgrat hat, einem einfachen Wähler wie mir reinen Wein einzuschenken.
Ohne jetzt unbedingt Werbung betreiben zu wollen, Tatsache ist: Wir benötigen eine "Alternative für Deutschland" und nicht lediglich alternativloses Handeln!
 
Dazu hier ein Video von der AfD-Informationsveranstaltung am 11. März 2013 in Oberursel.
Vortrag von Prof.Dr. Hankel zur Europroblematik „Wenn es WAHNSINN ist, so hat er METHODE!"
Video ARD plus/minus (März 2013) zum Thema: Verschleiern unsere Politiker die Eurokrise?
 
Für mich und viele Mitbürger ist derzeit die traurige Realität: „Bunkere“ ich vorhandenes Geld auf einem Sparbuch, z.B. als Altersvorsorge oder eventuelle zukünftige Anschaffungen, so erhalte ich von einer Bank oder Sparkasse eine Jahresverzinsung von ca. 0,25 bis 1%.
Die aktuelle jährliche Preissteigerung (Inflation) beträgt jedoch mind. 2% (im lebenswichtigen Energiebereich sogar erheblich mehr).
Damit findet bereits aktuell in Deutschland eine schleichende Enteignung „durch die Hintertür“ statt.
 
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28.03.: Volksvertreter:
Laut Definition sind Volksvertreter die politischen Repräsentanten eines Vokes in einem organisierten und strukturierten Organ (z.B. Parlament).
Unser deutsches Parlament, der Bundestag, sollte also das gesamte Volk repräsentieren.
Doch tut er das auch? Eine Zusammensetzung der Volksvertreter (Abgeordneten) ist hier ersichtlich.
Man muss sich diese Auflistung wirklich einmal in Ruhe anschauen. Insbesondere die Auflistung „Vorberufe: Top-Ranking: Berufsklassen (2287)“ ist aufschlussreich.
Die derzeitigen Abgeordneten sind zu ca. 60% Juristen, Pädagogen, Geisteswissenschaftler und Verwaltungsangestellte.
Eine Krankenschwester oder einen Altenpfleger sucht man vergebens. Auch Industriearbeiter, Handwerker, Verkäuferinnen, Frisösen und andere Berufe, die den weitaus größten Teil unserer Volkswirtschaft schultern, sind mir nicht aufgefallen.
 
Warum nun diese Betrachtung?
Mir ist in der Vergangenheit bei diversen TV-Auftritten von Regierungsmitgliedern oder Parlamentariern immer wieder aufgefallen, wie unverständlich diese teilweise in ihrer Argumentation sind und wie wenig ihre Aussagen oft tatsächlich greifbar sind.
Der Ausspruch in der alten Rechtsordnung „Ein Mann – ein Wort!“ hat heute anscheinend nur noch wenig Bedeutung.
Auch die Sprache an sich hat oft nur noch wenig damit zu tun, wie sich „Otto Normalverbraucher“ und „Lieschen Müller“ miteinander austauschen.
Den letztendlichen Anlass für diese Zeilen hat die Sendung von Anne Will am 27.03.2013 gegeben. Das Thema: „Merkels Euro-Kurs in der Kritik – sind wir Europas Zuchtmeister?“ Abrufbar in der ARD-Mediathek.
Anwesend waren u.a. ein Herr Michalis Pantelouris (Journalist mit griechischen Wurzeln) und die Politiker Hans Gert Pöttering (CDU) und Klaus von Dohnanyi (SPD). Alle drei machten einen sehr sympathischen Eindruck und waren auch der deutschen Sprache gut mächtig.
Aber: Sobald der Journalist, gefestigt in seinen eigenen persönlichen Erfahrungen in Griechenland, nur wagte, die Euro-Krisenbewältigung auch nur zu hinterfragen (er lehnte sie grundsätzlich gar nicht ab), löste er sofort gewaltige Monologe der beiden Politiker aus, die ihn kaum noch zu Wort kommen ließen.
Ein klassisches Beispiel dafür, wie Volk und Politik aneinander vorbeireden können, oder das Volk erst gar nicht gehört wird, weil Politiker „in ihrem Elfenbeinturm“ sich nichts sagen lassen wollen. (können sie vielleicht auch nicht mehr, da viele von ihnen sich seit ihren jungen Jahren ausschließlich in diesem Zirkel bewegen)
Ich meine, hier muss sich unbedingt etwas ändern!
Entweder muss das Parlament mit mehr „Volk“ besetzt werden (das setzt eine entsprechende Aufstellung in den Partei-Wahllisten voraus), oder wichtige Gesetze und staatliche Vorhaben müssen nach einer Vorentscheidung im Parlament per Volksbefragung/Volksabstimmung nachträglich genehmigt werden. Nur so können Entscheidungen auch mehr "dem Willen des Volkes entsprechen".
Wollen wir das in der überwiegenden Mehrheit nicht (auch das ist ja möglich), so sollten wir uns konsequenterweise von der Regierungsform "Parlamentarische Demokratie" verabschieden.
Warum nur muss ich dabei an die EU-Verwaltung in Brüssel denken?
 
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29.03.: EZB-Aussage: „Die Bank-Guthaben in Europa sind nicht sicher
Weiter: Die Enteignung von privaten Bank-Guthaben wird künftig Teil der „europäischen Liquidierungs-Politik sein. Quelle:
Noch Mitte März 2013 ließ Frau Merkel verkünden: "Es ist das Merkmal einer Garantie, dass sie gilt. Und den Worten der Bundeskanzlerin und des damaligen Finanzministers ist nichts hinzuzufügen". Quelle:
Was für ein Hickhack! Wem soll ich nun vertrauen? Niemanden?
Denn sowohl unsere CDU-Kanzlerin (Angela Merkel) noch der ernannte SPD-Kanzlerkandidat (Peer Steinbrück) sind augenscheinlich in der Lage, zu ihren Versprechen zu stehen. Alternativlos?
 
30.03.: KenFM im Gespräch mit Christoph Hörstel (Publizist & Regierungsberater) Link zum Video absolut hörenswert!
Scheitert der Euro - scheitert Angela Merkel?
Der Euro ist nur zum Ausnehmen der Bevölkerung gedacht?
Ist die CDU abhängig von der Deutschen Bank?
Hat die CDU Angst vor der AfD (Alternative für Deutschland)?
 
 
31.03.: " Die Architekten der EU-Politik haben offenbar begriffen, dass ohne einen radikalen Umbau des Systems ein Zusammenbruch nur noch eine Frage der Zeit ist." (Quelle) Ob das wohl (schon) stimmt?
 
Neues Magazin online. Nur Satire, oder auch Wahrheiten?
 

 

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