03.03.2010 |
Heute konnte man in einem Hundeforum folgende öffentlich Stellungnahme lesen: |
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" Leider sieht der Amtsveterinär keinen Handlungsbedarf, wie man hier nachlesen kann. Die Hunde sind gut genährt und in einem medizinisch erträglichen Zustand. Es waren eben nur zu viele Hunde auf dem Gelände. Dieser Zustand ist ja Dank helfender Hände nun beseitigt. |
| Eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz würde in diesem Fall wohl nichts bringen, weil selbst wenn die Polizei dieser Sache nachgeht, würde sie zuerst mit dem zuständigen Amtsvet in Kontakt treten. |
| Das Ding ist gelaufen, bis sich die Zustände wieder so verschlimmert haben, dass es zu weiteren Hilfsreaktionen von Tierschützern kommen muss. |
Eventuell hat man dann ja aus diesem Debakel gelernt und geht anders vor.
Ich kann nur sagen mit Tierquälern verhandelt man nicht, mit Tierquälern arbeitet man nicht zusammen, Tierquälern legt man das Handwerk." |
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| Als ich das las, erinnerte mich an ein Telefongespräch, welches mich als Reaktion vorher erreichte. Die Dame, die ungenannt bleiben möchte, äußerte sinngemäß folgendes: |
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| " Natürlich ist die Kaserne in Vitzeroda kein toller Aufenthaltsort für so viele Hunde. |
| Natürlich ist die Halterin allein mit dieser Zahl total überfordert. |
| Aber grundsätzlich muss sie doch recht tierlieb sein, denn sonst hätten so viele Hunde nicht die ganzen Jahre überleben können. Betrachten Sie die derzeitige Situation doch einmal aus der Sicht von Frau Praß. Diese hat nahezu ihr ganzes Leben für die Tiere gelebt. Sie waren und sind ihr Lebensinhalt. Und nun will man diesen ihr nehmen. Würden Sie sich da nicht auch querstellen? Gibt es denn keine Alternativen? Gibt es keine Möglichkeit, diese Frau und ihre Tiere finanziell zu unterstützen? Z.B. in dem ein anderes Grundstück, ein aufgegebener Bauernhof angemietet wird?" |
| Ich muss sagen, diese Äußerungen haben mich schon etwas nachdenklich werden lassen. Zunächst: im Wartburgkreis existiert ja ein offizielles Tierheim, getragen vom „ Tierheimverein Wartburgkreis e.V. ". Wieso konnte es denn überhaupt zu diesem zweiten Tierhort im Landkreis kommen? Haben hier nicht die zuständigen Behörden jahrelang „alle Augen zugedrückt“, um den für sie kostengünstigsten Weg zu wählen? Ich weiß es nicht. |
| Klar ist für mich derzeit: Die Hundekaserne, egal wie viele Tiere dort derzeit leben, ist kein annehmbarer dauerhafter Unterbringungsort. Auch wenn dort erhebliche Mittel hineinfließen würden, so ist die Hundehaltung auf mehreren Etagen in den Einzelzimmern abzulehnen. Eine Alternative wäre nur: |
| A) Es findet sich ein anderes Gelände. |
| B) Es konstituiert sich ein solider Trägerverein. |
| C) Es werden nur so viele Tiere gehalten und versorgt, wie es die finanziellen Mittel und Arbeitskräfte erlauben.. |